Ich möchte keine Anzeigenblätter

Die unterschiedlichsten Wochenzeitschriften und Anzeigenblätter landen wöchentlich in Briefkästen. Meiner Meinung nach eine unglaubliche Papierverschwendung, denn in den meisten Fällen wandern sie direkt in der Papiertonne.

In einigen Fällen (Nagetiere) können Sie sich zwischendurch möglicherweise als nützlich erweisen, jedoch fällt in einem Haushalt üblicherweise genug Papierabfall an, der genauso gut als Unterlage für Ratten & Co verwendet werden kann. Niemand ist auf die Anzeigenblätter angewiesen.

Daher habe ich an meinem Briefkasten den Aufkleber „Bitte keine Werbung und keine Anzeigenblätter“ angebracht. Damit bin ich in guter Gesellschaft, die Hälfte der Mietparteien in diesem Haus haben einen entsprechenden Aufkleber an ihrem Briefkasten. Es ist sogar nur ein Briefkasten den weder der Aufkleber „Keine Werbung“ noch den Hinweis, dass keine Anzeigenblätter erwünscht sind, schmückt.

Nun begibt es sich aber leider, dass dennoch jeden Sonntag eine entsprechende Zeitschrift in jedem einzelnen Briefkasten steckt! Beim ersten mal dachte ich mir, kann passieren. Beim Zweiten mal kam ich erst einige Tage später, und die Zeitschrift war nur noch in meinem. Aber beim dritten mal reicht es mir dann doch. Im Internet habe ich recherchiert, dass es sich dabei um eine Unzumutbare Belästigung nach §7(2) 1 des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) handelt. Daraufhin habe ich die entsprechende Zeitung hingewiesen und seither keine unerwünschten Anzeigenblätter mehr erhalten. Dabei habe ich vor einer Klage meinerseits gewarnt, jedoch nicht meine genauen Adressdaten angegeben. Ich hoffe, dass so die Austräger der Zeitungen dazu angehalten werden, in keines der Häuser der Gegend unzumutbarer Weise die Bewohner zu belästigen.

Mein Fazit

Es bedarf manchmal nicht viel um Papier zu sparen. Die eigene Willenserklärung durchzusetzen braucht manchmal etwas mehr, aber es lohnt sich.

Am Rande: auch direkt adressierte Werbebriefe sind Papierverschwendung. Um dies zu unterbinden gibt es zum einen die Robinsonliste. Dort kann man seinen Namen eintragen, um seriösen Unternehmen mitzuteilen, dass man keine ungefragte Zusendung von Werbematerial wünscht. Daneben findet dieses Jahr am 20. September der OptOutDay statt. An dem Tag soll gesammelt der Adressweitergabe durch Meldebehörden widersprochen werden.

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